U19 (A1) Sprockhöveler orientieren sich nach oben

Am kommenden Wochenende treten die Jugendfußballer, nach ihrer dreiwöchigen Herbstpause, wieder ins Meisterschaftsgeschehen ein. So auch die U19 der TSG Sprockhövel, die in der Westfalenliga nach fünf Spielen den fünften Platz belegt.

Trainer Patrick Rohde ist mit dem Start in die Saison durchaus zufrieden. Nur die bisher einzige Niederlage gegen Rot-Weiß Ahlen stört das ansonsten positive Bild ein wenig.

„Wir sind gut gestartet“, sagt Patrick Rohde. „Natürlich geht es im Jugendfußball mal hoch und dann wieder runter, aber insgesamt waren unsere spielerischen Leistungen ordentlich.“ Meisterschaftspunkte wurden an den vergangenen drei Wochenenden nicht vergeben. Auf die faule Haut konnten sich die Sprockhöveler aber nicht legen, denn es standen ernstzunehmende Testspiele an. Zunächst gewann die TSG Sprockhövel gegen die Spvgg. Erkenschwick mit 2:1, dann folgte eine 0:1-Niederlage gegen den Bundesligisten Wuppertaler SV, ehe sich die Sprockhöveler am vergangenen Sonntag mit dem VfB Waltrop auseinandersetzten. Das Spiel endete mit 1:1-Unentschieden. „Wenn wir unsere Torchancen besser nutzen würden, hätten wir gegen Wuppertal nicht verloren und gegen Waltrop hätten wir gewonnen. Die Chancenauswertung ist momentan unser größtes Manko. Aber so Phasen gibt es nun einmal. Manchmal trifft man fast alles und manchmal eben nicht.“

Sonntag gegen Stadtlohn

Das erste Punktspiel nach der Herbstpause führt die TSG Sprockhövel ins Münsterland. Die Rohde-Elf trifft auswärts auf den SuS Stadtlohn. Die Gastgeber haben bisher nur einen Punkt geholt und stecken ganz unten im Tabellenkeller fest. „Ich erwarte ein ganz schwieriges Spiel“, erklärt Rohde. „Stadtlohn muss punkten und wird so alles in die Waagschale werfen. Das Spiel gegen Waltrop war da sicherlich ein guter Test, denn da haben meine Spieler gemerkt, wie hart Zweikämpfe geführt werden können. Darauf sind wir jetzt vorbereitet.“

Offensiv wollen die Sprockhöveler das Spiel gegen Stadtlohn angehen. „Ich will den jungen Spielern ein attraktives Offensivspiel vermitteln“, erklärt Patrick Rohde. „Das ist das wichtigste Ziel. In der Tabelle geht unser Blick in beide Richtungen. Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Unten hineinzurutschen geht aber schneller als man denkt. Deshalb orientieren wir uns an den Teams über uns.“

Dass die Sprockhöveler in den Abstiegsstrudel hineingeraten könnten, ist derzeit eher nicht abzusehen, dafür scheint die Mannschaft spielerisch und charakterlich viel zu stark. Ihre tolle Moral bewies die TSG schon im Spiel gegen die SG Wattenscheid 09, als das Rohde-Team schon mit 0:3 zurücklag und schließlich doch noch einen Punkt holte. „Wir haben viele gute Typen in der Mannschaft“, so Rohde.

Julian Resch

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